fear of falling (asleep)

seems quite understandable; maybe I just always knew the human spirit leaves its material abode, and isn’t this suspicion scary enough to make you resist this sort of spiritual departure? In addition to which, Steiner says: “Sleep has often been called the younger brother of death. This simile illustrates the paths of the human spirit more exactly than a superficial observation might feel inclined to assume.” (Steiner, How Karma Works.) Well, now that doesn’t cheer one up, exactly. I always abhorred falling asleep — or rather, the endless hours spent attempting to fall asleep without succeeding. In fact, the only reason I fall asleep regularly– that is, every night — is an entirely pharmacological one (a kind of blessing not available during childhood). This is perhaps why Steiner’s ideas about sleep hold much fascination for me — I only wish he had paid more attention to the problem of insomnia, since, given his eccentric ideas about the nature of sleep, this would very likely have provided an interesting read; an excursion into the most exotic land of fantasy.

The question is, would I want to experience it — the falling asleep — fully awake? I think not. Probably not, ever. Not that I didn’t do it; without meeting the Guardian of the Treshold, I might add. Or maybe that’s exactly what I did. What a horrific thought. Here’s the good doctor himself, speaking to his most committed audience about true knowing, the experience of (approaching the supposed) higher worlds, and the role of the guardian in spiritual experience and  in the ordinary phenomenon of sleep. (Unfortunately, I have neither an English nor a Swedish translation of these passages.)

Nun ist es ja im allgemeinen für den Menschen nicht schwierig, aus seinem Leibe herauszugehen. Er tut das jedesmal, wenn er einschläft. Er ist dann außerhalb seines Leibes. Aber wenn er im Schlafzustande außerhalb seines Leibes ist, dann ist auch sein Bewußtsein hinuntergedämpft bis zur Unbewußtheit. Nur die illusorischen oder vielleicht auch nichtillusorischen Träume wogen herauf aus dieser Bewußtlosigkeit. Aber es handelt sich bei der Erringung höherer Erkenntnisse darum, daß dieses Herausgehen aus dem physischen Leib mit voller, bewußter Besonnenheit vollzogen wird, so daß dann der Mensch außerhalb seines physischen Leibes so um sich herum wahrnimmt, wie er innerhalb seines physischen Leibes mit Hilfe der physischen Sinne die physische Welt wahrnimmt. Und er nimmt dann außerhalb des physischen Leibes die geistige Welt wahr.

Aber der Mensch ist zunächst ja bewußtlos schlafend. Es wird ihm nicht unter gewöhnlichen Verhältnissen mitgeteilt dasjenige, was er schauen kann, wenn er außerhalb seines Leibes ist. Und daß er das nicht kann, rührt gerade davon her, daß der Mensch zunächst geschützt ist davor, unvorbereitet heranzutreten an die geistige Welt.

Ist der Mensch genügend vorbereitet, was geschieht dann mit ihm? Dann, wenn der Mensch an den Abgrund zwischen Sinnenwelt und geistiger Welt tritt …, dann nimmt der Hüter der Schwelle, wenn der Mensch so vorbereitet gefunden wird … die wahre Wesenheit des Menschen heraus; die kann den Abgrund überflügeln … mit denjenigen Mitteln, die in den letzten mantrischen Sprüchen angedeutet worden sind. Und es kann dann der Mensch zunächst von jenseits der Schwelle sein eigenes sinnliches Wesen, sein physisches Wesen betrachten.

Das ist der erste große Eindruck wirklicher Erkenntnis, meine lieben Freunde, wenn der Hüter der Schwelle sagen kann zum Menschen: Siehe, da drüben, da bist du so, wie du äußerlich erscheinst in der physischen Welt; bei mir bist du, wie du deinem inneren Wesen nach bist.

(Steiner, Esoterische Unterweisungen für die erste Klasse der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, vol. 1, lecture 7.)

Und auch das wird dem Menschen klar, daß er im gewöhnlichen Leben ja geschützt ist davor, unvorbereitet in die Welt hineinzukommen, die eigentlich die Welt seines Wesens ist. Und der Hüter der Schwelle zeigt sich als diejenige Wesenheit, die den Menschen, wenn er in die geistige Welt jede Nacht im Schlafe hineingeht, davor behütet, bewußt dasjenige wahrzunehmen, was im Schlafe um ihn herum ist, weil er durch dieses Wahrnehmen dessen, worinnen er im Schlafe ist, so furchtbare Erschütterungen durchmachen würde – wenn er’s unvorbereitet durchmacht -, daß er das Wachleben nicht in menschenkräftiger Weise vollenden könnte.

Der Hüter der Schwelle macht aber zugleich dem Menschen klar, daß er – dieser Hüter selbst – der wahren, der echten Erkenntnis einziges Tor ist.

(Steiner, Esoterische Unterweisungen für die erste Klasse der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, vol. 2, lecture 14.)

3 thoughts on “fear of falling (asleep)

  1. Pingback: insomnia « zooey

Comments are closed.