final stop dornach

You need to read this. I’m having so much fun. Apparently, it’s supposed to be a chapter from a book, though it’s difficult to imagine what the book will be like…

Felix Hau lacht spitz auf: [. . .] Wie kommt es, dass Anthroposophie in ihrem Erscheinungsbild heute eher altbacken wirkt? Das ist doch absurd! Und warum, zum Teufel, gibt es denn kaum AnthroposophInnen, die einen Porsche 911 fahren, in einer abgefuckten 200qm-Loft-Wohnung leben, ihre Sprösslinge nachmittags zum Kickboxen schicken, am liebsten Rindercarpaccio mit Parmesan zum guten Roten genießen und auch mal zwischendurch auf der Waschmaschine vögeln, wenn’s sich gerade ergibt? Und erzählt mir jetzt bitte nicht irgendwas von Bewusstsein; genau das vermisse ich da nämlich.

Christian Grauer: Weil Anthroposophen einen Sozialtick haben, der sich in einem moralisch enorm aufgeladenen Assimilationsdruck äußert. Es könnte nämlich sein, dass man den Porsche fahrenden und auf der Waschmaschine vögelnden Anthroposophen einfach nicht als solchen erkennt, weil er Porsche fährt und auf der Waschmaschine vögelt. Und er will womöglich – aus gutem Grund – nicht als solcher erkannt werden.

Dogs are mentioned too. As well as bees-wax candles and the usual anthroposophical paraphernalia. (One should stick to dogs and the wisdom of dogs and ditch the rest, says a very impatient mr Dog.)

Endstation Dornach: Anthroposophisch wohnen, anthropsophisch leben.

5 thoughts on “final stop dornach

  1. I will!

    Haven’t signed up yet, I hoped enough people would do, the book be printed and I could get it from my regular online bookshop. (It’s easier, me being in Sweden.) Though, depending on how it goes, I may have to rethink it and sign up. It sure would be a pity if it wasn’t printed!

    best wishes,
    -a

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