die zeit, 1961: steiner’s 100th birthday!

I found a goldmine of old articles on Die Zeit’s website. They have been digitalized from the paper versions and thus contain rather odd errors due to the automatic procedure. However, this doesn’t detract much from the fun. For example, there’s this article from 1961, published when the ‘modern mystic’, i e Steiner, would have celebrated his 100th birthday, had he been alive. (A facsimile version is also available as a pdf-file, in case the errors of the web version are too disturbing; I had to retrieve the second sentence of the first passage in the quote below from the facsimile — the web version is gibberish.)

Am 27. Februar 1861 wurde ein Mann geboren, der zu den interessantesten und umstrittensten Gestalten unserer Zeit gehört. Sein Name Rudolf Steiner und der Begriff Anthrophie sind so gut wie identisch, und mann kan sich mit dem einen nicht ohne das andere befassen. [. . .] Im „Goetheanum” etablierte Steiner um 1913 seine „Anthroposophische Gesellschaft”. Dank der Oberzeugungskraft seiner Persönlichkeit sammelte sich eine immense Schar von Schülern und Anhängern um ihn, bei denen, wie es in solchen Fällen zu gehen pflegt, ein kritiklos fanatisches Element nicht fehlte. [. . .] Steiner starb 1925. Zu Unrecht heißt es, seither sei es um ihn stiller geworden. Aus der enormen Fülle seiner Schriften und Vortrage nähren sich Weltanschauung, Bildung und Lebenskunde von Hunderttausenden. Er selber forderte zwar, nachgeprüft zu werden, aber diese Forderung war vergeblich. Daher die Einsamkeit seiner Position, die Einsamkeit des Genies, das er zweifellos war.