steiner biographies review (nzz)

There’s a review (published yesterday, April 28) of the three relatively new Steiner biographies (Gebhardt’s, Ullrich’s and Zander’s) in Neue Zürcher Zeitung.

Es bedürfte wohl eines hellseherischen Vermögens, ihn zu durchschauen – eines hellseherischen Vermögens, wie er es für sich selbst zu haben behauptete: Rudolf Steiner, der schwer durchschaubare Begründer einer für Aussenstehende schwer durchschaubaren Lehre namens «Anthroposophie». So wird er ambivalent gesehen: Steiner, der Charismatiker im Gehrock, der Menschen bei seinen Vorträgen derart elektrisierte, dass man sie ohnmächtig aus dem Saal tragen musste, einerseits; andererseits Steiner als luziferischer Rattenfänger und Feindbild. Es ist bemerkenswert, dass es sich gleich drei Verlage angelegen sein lassen, im Jahr von Steiners hundertfünfzigstem Geburtstag (vgl. «Literatur und Kunst» vom 26. 2. 11) Biografien zu veröffentlichen.

Read more!