schieren on the spiritual dimension of waldorf

There are quite a few things in Jost Schieren’s text that I disagree with, but he’s usually interesting to read (at least more so than the majority of waldorf proponents). And since I don’t have the time to point these things out — ok, one thing: this guy’s philosophizing appears to have precious little to do with actual waldorf –, but nevertheless seem to have (some) time to read weird texts on saturday evenings, I’ll simply recommend the text to you uncommented. And you’ll draw your own conclusions. A sample from p 3:

Bei vielen Vertretern der Anthroposophie und auch der Waldorfpädagogik wird aus meiner Sicht der besondere spirituelle Ansatz Rudolf Steiners oftmals nicht trennscharf genug herausgestellt. Dadurch kann leicht der Eindruck entstehen, als enthalte Anthroposophie die Lehre einer an sich bestehenden geistigen Welt, entsprechend ausgestattet mit Engel- und Widersacherwesen, die Einflüsse auf die unselbstständigen Menschenseelen ausüben.5 Der Begriff des Schicksals wird dann beinahe als Vorausbestimmung aufgefasst und es kann letztlich nur darum gehen, dass die unmündigen Menschenseelen sich entsprechend den Ratschlägen eines weisheitsvollen Eingeweihten, nämlich Rudolf Steiners, bestmöglich verhalten und ihre zivilisatorischen Bemühungen (in Landwirtschaft, Pädagogik, Medizin usw.) getreu an seinen Weisungen ausrichten und dadurch eine rezeptartige Umsetzung seines Eingeweihtenwissens bewerkstelligen.
Es ist gewiss, dass ein solcher Vorwurf gegenüber Anthroposophen erhoben wird und ebenfalls gewiss ist es leider, dass dies nicht ganz zu Unrecht geschieht. Dabei wird übersehen, dass im unverrückbaren Zentrum der Anthroposophie die Freiheit des Menschen, seine Freiheitsfähigkeit und Freiheitsentwicklung steht.

Read more.